CAS Angeordnete Mediation

Mit Fantasie und Kreativität zum Konsens

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Start: 19.03.2027
Zertifiziert von: CMI

Details zum Kurs

Zwischenmenschliche Streitigkeiten, insbesondere Familienkonflikte, nehmen zu. Auslöser von zwischenmenschlichen Streitigkeiten sind selten Rechtsfragen, sondern Befindlichkeiten und Emotionen. Für die Lösung zwischenmenschlicher Streitigkeiten sind die staatlichen Gerichte zu langsam, zu teuer und zu stark paragrafenorientiert. Es bedarf daher gerichtsnaher alternativer Streitbeilegungsmethoden. Zu solchen alternativen Streitbeilegungsmethoden gehören zum Beispiel die Mediation, Coaching, Therapie etc., welche Gerichte und andere Behörden, wie zum Beispiel die KESB, anordnen können.

In diesem Zertifikatskurs vermitteln Anwält*innen, Richert*innen, Mediator*innen, Therapeut*innen und andere Expert*innen praktische, wissenschaftlich abgesicherte Methoden zur erfolgreichen gerichtsnahen Streitbeilegung.

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  • Start: 19.03.2027
  • Abschluss: Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • ECTS: 20
  • Dauer: 3 Monate
  • Abschlussarbeit: Präsentation eines eigenen Projekts und Reflexionsarbeit
  • Ort: Luzern
  • Studienbeitrag: 7’900 CHF, Ratenzahlung möglich (2% Zuschlag)
  • Wahlmodul des MAS Transkulturelle Kommunikation & Mediation
  • Wahlmodul in allen Masterstudiengängen des IKF

Warum Angeordnete Mediation studieren?

Der CAS Angeordnete Mediation richtet sich an alle Berufsgruppen, die sich mit staatlichen Konfliktlösungen befassen und Auftragnehmer*innen, die befähigt sind, im Auftrag staatlicher Organe, Konflikte einer nachhaltigen Lösung zuzuführen:

Richter*innen, Mitglieder von Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, Jugendanwält*innen, Staatsanwält*innen, Mediator*innen, Paar- und Familientherapeut*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Familien- und Jugendberater*innen, Sozialarbeiter*innen, Coaches etc.

Nach Abschluss dieses CAS können Anordner*innen und Auftragnehmer*innen von angeordneten Mediationen und anderen vermittelnden und deeskalierenden Methoden erkennen, wann und in welchen Fällen eine angeordnete gerichtsnahe Streitbeilegung (Mediation, Beratung, Therapie, Coaching etc.) sinnvoll ist.

Anordner*innen sind in der Lage zu erkennen und zu entscheiden, was angeordnet werden kann und darf und was nicht. Sie sind in der Lage, klare Aufträge an Auftragnehmer*innen zu geben.

Die Auftragnehmer*innen kennen Aufgaben und Möglichkeiten der gerichtsnahen Streitbeilegung und sind in der Lage, konkrete Praxisfälle professionell und kreativ zu bearbeiten.

In diesem CAS erwerben Sie Kompetenzen in folgenden Bereichen

Mit Fantasie und Kreativität zum Konsens.

Alternative Streitbeilegung statt Prozessweg.

Mit kreativen Methoden zum nachhaltigen Konsens.

Studienleitung & Dozierende

lic. phil. Irma Endres
Studiengangsleitung
Co-Leitung IKF, Studienleitung IKF Bereich Transkulturelle Kommunikation, Mediation & Coaching, Mediatorin FSM, Dozentin, Trainerin, Coach, Übersetzerin.
Dr. iur. Ueli Vogel-Etienne
Co-Workshopleitung
Mediator FSM/SKWM/SAV, Collaborative Lawyer clp Schweiz, Fachanwalt SAV Strafrecht, CAS Civil Litigation, CAS Haftpflicht- und Versicherungsrecht, Litigation PR-Manager DGfRK, https://peyerpartner.ch/ueli-vogel-etienne/
lic. iur. Annegret Lautenbach-Koch
Co-Workshopleitung
Mediatorin IEF/SAV, Collaborative Lawyer clp Schweiz, Fachanwältin SAV Familienrecht, CAS Kindsvertretung, CAS Civil Litigation, Peyer Partner Rechtsanwälte, https://peyerpartner.ch/annegret-lautenbach-2-2/
Claudia Schweizer
Co-Workshopleitung
Pädagogin, Elterncoach, Psychosoziale Beraterin mit eidgenössischem Fachausweis, Paarberaterin, Supervisorin und Mediatorin FSM, https://claudiaschweizer.ch/
lic.iur. Susanne Fischer

Projektleitung Mediation der Oberstaatsanwaltschaft Zürich, Staatsanwältin, Mediatorin FSM
lic. iur. Monika Holzer

Rechtsanwältin, Psychologin FSP, Mediatorin und Supervisorin, Leiterin der Fachstelle Mediation im Jugendstrafverfahren Kanton Zürich, Direktion der Justiz und des Innern
Susanne Strobach, MSc

Mediatorin, Unternehmensberaterin, Coach, Buchautorin und Hochschullehrende. Sie hat einen European Master of Science in Mediation & Konfliktmanagement. www.achtsamkeits-akademie.at
lic. iur. Andrea Waldner-Vontobel

Bezirksrichterin, Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Hinwil ZH, vormals praktizierende Rechtsanwältin
Christoph von Toggenburg

Head of Human Rights and Social Impact bei der Holcim Gruppe, ehemaliger CEO von World Vision, Head of Social Engagement beim World Economic Forum (WEF) und 10 Jahre im Einsatz in Konflikten auf der ganzen Welt für das IKRK und die UNO. https://www.vontoggenburg.com/

Alle Dozierenden finden Sie im Lehrplan.

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Kursinhalt

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Mit diesen Zertifikatskursen können Sie die Kompetenzen dieses CAS ergänzen

CAS Transkulturelle Kommunikation & Mediation
Grundlagen transkultureller Mediation
CAS Vertiefung Mediation
Mediationspraxis: Kompetenzen erweitern und reflektieren

FAQs

Alle Angaben zu den Kursorten der einzelnen Tage finden Sie im Lehrplan.

Solange der Kurs noch nicht als „ausgebucht“ auf unserer Webseite gekennzeichnet ist, sind in der Regel noch Plätze frei. Es kann aber sein, dass es bereits viele provisorische Anmeldungen gibt. Wenn Sie unsicher sind oder noch etwas Zeit für Ihre Entscheidung zur Anmeldung brauchen, dann fragen Sie zum Anmeldestand am besten gerne bei uns nach, entweder telefonisch (+41 41 211 04 73) oder per E-Mail (info@ikf.ch).

Es kann immer wieder vorkommen, dass man aus beruflichen oder privaten Gründen einen Kurstag nicht wahrnehmen kann. Bitte sprechen Sie geplante Absenzen mit uns ab. Wir finden dann gemeinsam mit Ihnen eine Lösung wie der verpasste Kursinhalt von Ihnen nachgeholt werden kann  (z.B. Aufzeichnung der online Kurstage).

Wenn Sie das Interesse und die Bereitschaft haben, sich persönlich weiterzuentwickeln und mithilfe unserer praxisorientierten Weiterbildungen wachsen möchten, dann sind Sie bei uns am IKF herzlich willkommen.

Grundsätzlich wird für die Teilnahme an einem Zertifikatskurs (CAS) ein Abschluss einer Hochschule (Universität oder Fachhochschule) oder der höheren Berufsbildung (Höhere Fachschule HF, Eidg. Diplom oder Eidg. Fachausweis) sowie mindestens 2 Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt.

Da jeder Bildungsweg individuell ist, prüfen wir selbstverständlich auch Anmeldungen im «sur Dossier»-Verfahren. Über die definitive Zulassung entscheidet die Studienleitung.

Wir beraten Sie gerne!

Die Projektarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, ein eigenes praxisbezogenes Thema vertieft zu bearbeiten. Erfahren Sie mehr über Ablauf, Anforderungen und Themenwahl auf unserer Seite zu den Projektarbeiten am IKF.

Wir sind für Sie jederzeit unter info@ikf.ch per E-Mail oder telefonisch unter +41 41 211 04 73 erreichbar. Oder buchen Sie einen Beratungstermin! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Ihr IKF-Team

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Janine Wigger Sidler

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